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Vorwort zu meinen Texten |
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Hauptschulabgänger habe ich mit der Rechtschreibung noch heute manche
Kämpfe auszutragen, doch lernte ich Zeit meines Lebens hinzu und gewann
irgendwann auch den Mut einiges Aufgeschriebene anderen zu zeigen.
Ursprünglich war es mir meine Not. Ich konnte meine Gedanken oft nicht
schlüssig zu Ende denken, ohne sie zur Kontrolle aufzuschreiben. Zwar
hatte ich bereits als Jugendlicher große Neugier zur Philosophie, erfuhr
viel lehrreiche Hilfe dazu, und unterschied schnell zwischen den Begriffen der
Logik und der Moral und suchte früh in und aus allem den Widerspruch zu
definieren. Ob das grammatikalisch richtig aufgeschrieben war, war mir
unwichtig. Mein Aufschreiben diente mir zur Findung meiner schlüssigen
Gedanken, auf die ich lernte zu vertrauen, wenn ich sie für (logisch)
richtig und (moralisch) gut befand und ich entschied die Widersprüche
ausreichend definiert und berücksichtigt zu haben. |
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Als ich
22-jährig aufgefordert wurde den Berufsschulunterricht in (West-) Berlin
zu übernehmen zögerte ich lange. Ich fürchtete mich vor der
unangenehmen Situation, dass einige Schüler mit besserer Schulbildung mir
"im Deutschen" überlegen sein würden. "Damit musst Du leben, wenn Du
etwas weiter geben willst", war der Rat erfahrener Kollegen, denen es zumeist
als Ausbilder und Betriebsführer auch nicht anders erging. So begann ich
einfach und begann damit weiter zu lernen, zumeist autodidaktisch und durch die
Hilfe und Stütze vieler Freunde und Kollegen. Allen danke ich
dazu. |
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Ein
Literat wurde ich damit bis heute nicht und will es auch nicht sein. Deshalb
spreche ich auch einfach von meinen Texten, die nur meine aufgeschriebenen
Gedanken sind. Noch immer benötige ich Hilfe und Korrektur von anderen,
doch gewöhnte ich mich an diese Situation und schäme schon
längst nicht mehr für meine formalen Fehler, die manchmal auch nur
Tippfehler sind. Gerne preise ich das Rechtschreibprogramm meines Computers,
der mich zumindest vor den gröbsten Fehlern bewahrt. Und je älter ich
werde, desto mehr fordere ich auch von anderen die eigenen Gedanken zu notieren
und sich damit zu anderen auseinander zu setzen. |
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So
stelle ich hier folgendes vor: |
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Einige (eher zufällig) ausgewählte Texte, die ich
für das Internetmagazin www.debatte.info schrieb. Weiteres ist dort zu finden. |
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Meinen Versuch meinen Töchtern aufzuschreiben welche
verschiedenen Männerrollen und Männererlebnisse unser aller Umwelt
bestimmen. Das tat ich ausschließlich in Großbuchstaben, da es
reizte, wie sich daraus auch oft Doppeldeutigkeiten ergaben. |
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Einen
Ausschnitt aus dem Buch "Zeichen der Zeit", wo ich einen mir wichtigen Gedanken
versuchte zu notieren |
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und
einige unveröffentlichte Texte aus meinen Gedanken. |
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Sicher setze ich mich mit dem Einstellen dieser (mehr oder weniger
unwichtigen) Texte der Gefahr aus zum Angeber erklärt zu werden. Doch soll
mir das egal sein. Ich möchte möglichst viele andere Menschen
ermutigen es mir nach zu tun und einfach die eigenen Gedanken aufzuschreiben.
Wenn ich mit dieser Aufforderung auch nur bei einem Menschen Erfolg habe, dann
war es doch richtig. Ich möchte damit den Mut beweisen, den ich mir von
vielen erhoffe. Ich bin kein Literat und andere müssen es auch nicht sein,
und "richtig schreiben" ist auch nur bedingt nötig, um seine Gedanken
anderen schriftlich mitzuteilen. Auch wenn es manchmal peinlich wird, so lernt
man daraus und lernen ist (mir) das Wichtigste im Leben. |
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